Posts mit dem Label Pentax DA 55-300 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pentax DA 55-300 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 15. Juni 2009

Grüße vom Chicago Blues Festival

Nach einer Woche berufsbedingter Abwesenheit habe ich das Wochenende auf dem Chicago Blues Festival verbracht. Dabei hat sich sowohl das DA 55-300 als auch der AF 200 FG Blitz sehr gut bewährt.

Weitere Fotos folgen nach der Rückkunft.

Donnerstag, 28. Mai 2009

Pentax DA 55-300 - Teil 2 und Fazit

Pentax DA 55-300 - doppelt oder halb?

Man könnte sagen, dass das DA 55-300 die Hälfte des DA* 50-135 ist: Es hat etwa das halbe Volumen, etwa das halbe Gewicht und auch der Preis ist etwa halb so hoch. Prinzipbedingt ist auch die Lichtstärke deutlich geringer, dafür ist der Zoomfaktor doppelt so groß. So verschieden wie die Objektive sind, verbietet sich eigentlich jeglicher Vergleich. Während das DA* 50-135 eine anerkannt hervorragende Portraitlinse ist und durch die konstante Lichtstärke 2,8 auch für schlechte Lichtbedingungen geeignet ist, ist das DA 55-300 eher ein Allround-Telezoom für gute Lichtverhältnisse. Warum ich es überhaupt wage, die beiden miteinander zu vergleichen, ist meine begrenzte Bereitschaft im Urlaub schwere Fotorucksäcke zu tragen und der Versuch, sich mit dem Verzicht auf Lichtstärke einen deutlich größeren Zoombereich zu erkaufen.

Der Größenunterschied ist in der Fototasche sicher nicht so signifikant wie das doppelte Volumen es suggeriert, schließich haben in normalen Fototaschen auch Linsen wie das DA* 50-135 Platz, also führt das geringere Volumen zunächst zu mehr Spielraum des Objektivs in der Tasche. Ob ich aus dem geringeren Volumen im Realeinsatz also tatsächlich Kapital schlagen kann, muss sich erst im Praxisbetrieb herausstellen.

Wie schon im Teil 1 beschrieben, verändert sich die Länge des Objektivs deutlich beim Fokussieren. Wenn das DA 55-300 an der Naheinstellgrenze fokussiert, ist es fast so lang wie das DA* 50-135. Wenn auf 300mm gezoomt wird, ist es prinzipbedingt deutlich länger als das DA* 50-135.

Der große Drehwinkel des Fokusrings macht sich für mich sehr angenehm bemerkbar. Sowohl reine AF-Fokussierung als auch manuell unterstützte Fokussierung ist damit sehr feinfühlig möglich.

Die Bildergebnisse im Vergleich der beiden Objektive sind wie es zu erwarten war: Das DA 55-300 hat einen leichten, aber nicht durchlagenden Qualitätsnachteil gegenüber dem DA* 50-135. Es muss genauso viele Stufen abgeblendet werden um die gleiche Qualität zu erreichen - nur eben von einer kleineren Blende (mindestens eine Stufe) ausgehend. Die Offenblendtauglichkeit ist gegeben, abblenden um 2 Blendenstufen (die MTF-Automatik schlägt manchmal sogar nur eine Blendenstufe vor) erhöht die Qualität auf ein Niveau, das den Sensor der K10D ausreizt.

Fazit: Für Reisezwecke ist das DA 55-300 eine hervorragende Alternative zum DA* 50-135, da es einen nach oben ausreichenden Zoombereich bietet und nahtlos an die klassischen Standard-Zooms (wie das DA 18-55 oder das DA* 16-50) anschließt. Wie bei einem Objektiv mit einem solchen Zoombereich zu erwarten, ist die Lichtstärke und somit auch die Freistellungsmöglichkeit eingeschränkt. Deshalb kann und soll es auch das DA* 50-135 bei mir nicht ersetzen, sondern ergänzen.


Hier drei unbearbeitete 100% Crops aus Aufnahmen mit einer K10D.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Pentax DA 55-300 - Teil 1

Heute ist zu meiner großen Freude das Pentax DA 55-300 bei mir eingetroffen. Damit ist meine Objektivausstattung für die USA-Reise komplett.

Das Wetter war heute leider nicht wirklich fotogeeignet, deshalb nur ein Schnappschuss vom Balkon der schon zeigt: Das Objektiv hat ein unerwartet angenehmes Bokeh und ist voll offenblendtauglich.

Die Usability ist wie gewöhnt sehr angenehm: Die Verarbeitungsqualität ist tadellos, Brennweiten- und Fokusring sind griffig und perfekt bedienbar, der Fokusring ist auch bei umgekehrt aufgesteckter Streulichtblende problemlos nutzbar. Frontlinsen- und Bajonettdeckel sind wie üblich angenehm zu bedienen, auch die stabil gearbeitete Streulichtblende mit Polfilterdeckel ist perfekt. Die Objektivlänge verändert sich beim zoomen stark, auch beim fokussieren noch merklich. Es ist nur unwesentliche Brennweitenverkürzung im Nahbereich vorhanden.

Der Autofokus ist wie durch Brennweitenbereich und Lichtstärke zu erwarten keine Rakete, findet aber unter realistischen Bedingungen problemlos das Ziel. Kein Grund zur Klage. Bemerkenswert ist der weite Fokusringdrehwinkel: Während bei anderen Telezooms zwiscen der Naheinstellgrenze und Unendlichstellung gerade mal 45° Drehwinkel sind, sind es hier 180° Drehwinkel. Das hat den positiven Effekt, dass mittels Quickshift sehr präzise vor- bzw. nachfokussiert werden kann.