Bereits am 5. März 2010 habe ich von der Firma Maerz das nochmal reparierte Pentax DA* 16-50 zurückbekommen. Diesmal wurde die Zoommechannik anscheinend grundlegender repariert, sie fühlt sich genauso stramm an wie im Neuzustand, lediglich die Sprungstelle an der die Übersetzung geändert wird erscheint mir deutlich ausgeprägter als im Neuzustand.
Was mich aber richtig geärgert hat, war der deutlich Frontfokus, den das Objektiv seit der Reparatur im Weitwinkel-Bereich aufwies. Inzwischen hatte ich die Zeit, die hierfür nötige AF-Korrektur einzustellen:
Dies ist die bestmögliche AF-Korrektur nach der Verstellung, bei der auch bei anderen Brennweiten der AF noch nutzbar ist. Damit kann ich gerade noch so leben, Zufriedenheit ist jedoch was anderes.
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Montag, 22. März 2010
Freitag, 26. Februar 2010
Pentax DA* 16-50 zurück von Rüdiger Maerz - alter Defekt repariert, neuer eingebaut :-(
Diese Kombination ist nicht schön: Keine Benachrichtigung bei Reparaturabschluss, Versand ausschließlich per UPS und Versand ausschließlich per Nachnahme. Genau so ist es aber bei Rüdiger Maerz. Man findet also eines Tages einen Benachrichtigungszettel von UPS im Briefkasten, dass man untertags nicht zuhause angetroffen wurde und deshalb das Paket nicht abgeliefert werden konnte. Da es per Nachnahme kommt, nimmt es natürlich kein Nachbar an und da es per UPS geschickt wurde kann man es nicht nach Feierabend aus der Packstation fischen. Es bleibt also nichts anderes übrig als das passende Bargeld einzustecken, im UPS-Interface die Zustellung an das Büro umzuleiten, am nächsten Tag die Sekretärin zu instruieren und mit Bargeld zu versehen und schließlich das Paket nach Hause zu schleppen - klingt unspektakulär, ist bei 2h ÖPNV und Fußmarsch im Winter aber nicht gerade das, was man sich wünscht.
Aber ich will nicht klagen, endlich ist mein Immerdrauf-Objektiv wieder da! Große Freude, obwohl ich die EUR 184.- Nutzungsgebühr reichlich unverschämt finde.
Das positive ist: Foto Maerz hat tatsächlich den Zoomdefekt repariert - aber dafür gleich einen anderen eingebaut:
Weiter als bis ca. 22mm lässt sich das Objektiv nicht bzw. nur mit unnatürlicher Kraftanstrengung bewegen. Bei niedrigeren Temperaturen ist es quasi unmöglich, den Brennweitenbereich zwischen 22 und 16mm zu nutzen.
Nun war endgültig meine Verärgerung größer als meine Zurückhaltung, sodass ich einen persönlichen Anruf bei Pentax getätigt habe und mal nachgefragt habe wie man sich das eigentlich so vorstellt mit dem Service bei Maerz. Der Herr von Pentax war genauso verständnisvoll wie unverbindlich: Das sei natürlich nicht in Ordnung und das sollte auch von Maerz repariert werden, machen könne man da aber nichts und ändern sowieso nicht. Dass die Kommunikation von Maerz zum Kunden nicht optimal sei (schöne Umschreibung für: Es gibt keine Kommunikation) das wisse man, aber Maerz sei nun mal ein profitorientiertes Unternehmen wo jede Kommunikation von der Gewinnmarge abgeht.
Meine Enttäuschung nicht nur über die von Pentax beauftragten Firmen sondern auch über Pentax selbst stieg auf absolut ungekannte Höhen.
Sicher, Defekte gibt es überall. Das erste was ich von meiner "Profikamera" Fuji S5Pro gesehen habe war - nichts, denn die Kamera war ein DAO, Death On Arrival. Nicht mal zu einer Qualitätskontrolle des Hauptschalters hat es gereicht. Ich möchte keineswegs den Eindruck erwecken, Defekte gäbe es nur bei Pentax.
Die Enttäuschung über den Service bei Maerz kommt wohl auch daher, dass wir von Pentax Hamburg sehr verwöhnt sind. Trotzdem darf man einen unhaltbaren Zustand beschreiben. Ich hatte durchaus das Gefühl, dass man bei Pentax an meinen Problemen mit Maerz interessiert war. Eine unhaltbare Situation einfach totzuschweigen, hilft niemandem weiter.
Zum Service gehört auch Kommunikation. Weigert sich ein "Dienstleister", mit dem feindlichen Element "Kunde" zu kommunizieren sowie mit dem anscheinend auch nicht gerade heißgeliebten Auftraggeber zu kommunizieren, dann ist ganz grob was faul. Das wissen wir, das weiß Pentax, das soll angeblich hoffentlich irgendwann mal verbessert werden aber die letzten 10 Monate wurde es eben nicht verbessert.
Zu diesen Preisen und mit diesem Anspruch darf es nicht die umjubelte Ausnahme sein, anständigen Service zu bieten. Will Pentax wirklich dem bereits 2007 gestellten Anspruch gerecht werden, dann darf man sich nicht am schlechtesten Wettbewerber orientieren und mit 5% gutem Service zufrieden sein. Nein, dann muss man sich an den entsprechenden Wettbewerbern orientieren und bei 5% schlechtem Service sollten schon die Nachfragen gestellt werden.
Ein System, bei dem man ohne Vitamin B und/oder auf dem offiziellen Wege nicht zum Ziel kommt, ist krank.
Wer, insbesondere in einem solchen System, Vitamin B hat, aber nicht nutzt, der ist auch ein bisschen selbst schuld, wenn er nicht zum Ziel kommt. Da hatte ich mich wohl von einigen Service-Lobeshymnen im Pentaxforum zu sehr einlullen lassen.
Wer einen Defekt bei einem Pentax-Produkt hat, der sollte tunlichst sämtliches verfügbare Vitamin B nutzen! Ob es bei mir einen Unterschied gemacht hätte, ist alles andere als sicher, aber man sollte es versucht haben!
Wir können das System nicht ändern. Diejenigen, die es ändern können, wollen es anscheinend nicht ändern. Also müssen wir dieses System akzeptieren und unsere Wege darin finden.
Schade, Pentax.
Aber ich will nicht klagen, endlich ist mein Immerdrauf-Objektiv wieder da! Große Freude, obwohl ich die EUR 184.- Nutzungsgebühr reichlich unverschämt finde.
Das positive ist: Foto Maerz hat tatsächlich den Zoomdefekt repariert - aber dafür gleich einen anderen eingebaut:
So ist und bleibt das Objektiv - mehr Weitwinkel als ca. 22mm muss auch nicht sein
Weiter als bis ca. 22mm lässt sich das Objektiv nicht bzw. nur mit unnatürlicher Kraftanstrengung bewegen. Bei niedrigeren Temperaturen ist es quasi unmöglich, den Brennweitenbereich zwischen 22 und 16mm zu nutzen.
Nun war endgültig meine Verärgerung größer als meine Zurückhaltung, sodass ich einen persönlichen Anruf bei Pentax getätigt habe und mal nachgefragt habe wie man sich das eigentlich so vorstellt mit dem Service bei Maerz. Der Herr von Pentax war genauso verständnisvoll wie unverbindlich: Das sei natürlich nicht in Ordnung und das sollte auch von Maerz repariert werden, machen könne man da aber nichts und ändern sowieso nicht. Dass die Kommunikation von Maerz zum Kunden nicht optimal sei (schöne Umschreibung für: Es gibt keine Kommunikation) das wisse man, aber Maerz sei nun mal ein profitorientiertes Unternehmen wo jede Kommunikation von der Gewinnmarge abgeht.
Meine Enttäuschung nicht nur über die von Pentax beauftragten Firmen sondern auch über Pentax selbst stieg auf absolut ungekannte Höhen.
Sicher, Defekte gibt es überall. Das erste was ich von meiner "Profikamera" Fuji S5Pro gesehen habe war - nichts, denn die Kamera war ein DAO, Death On Arrival. Nicht mal zu einer Qualitätskontrolle des Hauptschalters hat es gereicht. Ich möchte keineswegs den Eindruck erwecken, Defekte gäbe es nur bei Pentax.
Die Enttäuschung über den Service bei Maerz kommt wohl auch daher, dass wir von Pentax Hamburg sehr verwöhnt sind. Trotzdem darf man einen unhaltbaren Zustand beschreiben. Ich hatte durchaus das Gefühl, dass man bei Pentax an meinen Problemen mit Maerz interessiert war. Eine unhaltbare Situation einfach totzuschweigen, hilft niemandem weiter.
Zum Service gehört auch Kommunikation. Weigert sich ein "Dienstleister", mit dem feindlichen Element "Kunde" zu kommunizieren sowie mit dem anscheinend auch nicht gerade heißgeliebten Auftraggeber zu kommunizieren, dann ist ganz grob was faul. Das wissen wir, das weiß Pentax, das soll angeblich hoffentlich irgendwann mal verbessert werden aber die letzten 10 Monate wurde es eben nicht verbessert.
Zu diesen Preisen und mit diesem Anspruch darf es nicht die umjubelte Ausnahme sein, anständigen Service zu bieten. Will Pentax wirklich dem bereits 2007 gestellten Anspruch gerecht werden, dann darf man sich nicht am schlechtesten Wettbewerber orientieren und mit 5% gutem Service zufrieden sein. Nein, dann muss man sich an den entsprechenden Wettbewerbern orientieren und bei 5% schlechtem Service sollten schon die Nachfragen gestellt werden.
Ein System, bei dem man ohne Vitamin B und/oder auf dem offiziellen Wege nicht zum Ziel kommt, ist krank.
Wer, insbesondere in einem solchen System, Vitamin B hat, aber nicht nutzt, der ist auch ein bisschen selbst schuld, wenn er nicht zum Ziel kommt. Da hatte ich mich wohl von einigen Service-Lobeshymnen im Pentaxforum zu sehr einlullen lassen.
Wer einen Defekt bei einem Pentax-Produkt hat, der sollte tunlichst sämtliches verfügbare Vitamin B nutzen! Ob es bei mir einen Unterschied gemacht hätte, ist alles andere als sicher, aber man sollte es versucht haben!
Wir können das System nicht ändern. Diejenigen, die es ändern können, wollen es anscheinend nicht ändern. Also müssen wir dieses System akzeptieren und unsere Wege darin finden.
Schade, Pentax.
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Samstag, 20. Februar 2010
Kein Lebenszeichen von meinem Pentax DA* 16-50 :-(
Seit nunmehr vier Wochen ist mein Pentax DA* 2,8/16-50 bereits beim Service und seit mehr als drei Wochen hat die Firma Maerz nun meinen Reparaturauftrag - was sich seitdem getan hat? Anscheinend nichts. Die Firma Rüdiger Maerz hat sich wahrlich nicht mit Ruhm guter Kommunikation oder schneller Reparaturen beklekkert, so auch bei mir.
Eingangsbestätigung? Fehlanzeige.
Auftragsbestätigung? Fehlanzeige.
Benachrichtigung über eine Verzögerung? Fehlanzeige.
Antwort auf meine Anfrage wegen indiskutabler Lebenserwartung eines High-End-Objektivs? Fehlanzeige.
Was bleibt, ist einerseits die stetig sinkende Hoffnung, irgendwann ein repariertes Objektiv zu bekommen - und stetig steigender Frust über die Firma Pentax und das von ihr beauftragte Unternehmen. Wer nun einwendet, dass es ja garnicht an Pentax liegt sondern an Hoya - nun, denen habe ich bereits eine Mail geschrieben in der ich meine schlechten Erfahrungen geschildert habe und wurde lediglich mit einer Standardmail abgespeist.
Eingangsbestätigung? Fehlanzeige.
Auftragsbestätigung? Fehlanzeige.
Benachrichtigung über eine Verzögerung? Fehlanzeige.
Antwort auf meine Anfrage wegen indiskutabler Lebenserwartung eines High-End-Objektivs? Fehlanzeige.
Ein kleiner Scherz aus dem Kostenvoranschlag - "Bearbeitungsdauer 2 Wochen" - sehr amüsant!
Was bleibt, ist einerseits die stetig sinkende Hoffnung, irgendwann ein repariertes Objektiv zu bekommen - und stetig steigender Frust über die Firma Pentax und das von ihr beauftragte Unternehmen. Wer nun einwendet, dass es ja garnicht an Pentax liegt sondern an Hoya - nun, denen habe ich bereits eine Mail geschrieben in der ich meine schlechten Erfahrungen geschildert habe und wurde lediglich mit einer Standardmail abgespeist.
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