Rüdiger Maerz hat es anscheinend auf mein DA* 16-50 abgesehen. Zuerst wurde es mehrfach kaputtrepariert, dann sogar die Blendenmechanik gleich in zwei Hinsichten außer Funktion gesetzt:
1. Die Blende springt nicht mehr zurück
2. Es gibt keine Offenblende mehr.
Der erste Defekt sorgt dafür, dass ich in aller Ruhe solche Fotos machen kann - wenn der Blendenhebel einmal runtergedrückt wurde und wieder losgelassen wird, bleibt die Blende offen stehen. Ganz offen? Nein, das wäre ja tatsächlich Blende 2,8! Freundlicherweise hat man bei meinem DA* 16-50 die Offenblende nun auf augenschonende 3,5 begrenzt, Offenblende sieht also bei allen Brennweiten so aus wie auf dem obigen Bild.
Ich habe inzwischen aufgegeben zu zählen wie oft die Firma Rüdiger Maerz meine Objektive "repariert" hat und nachher die Objektive kaputter waren als vorher.
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Samstag, 31. Juli 2010
Montag, 22. März 2010
Pentax DA* 16-50 zurück von Rüdiger Maerz - neu eingebauter Fehlfokus gerade noch korrigierbar
Bereits am 5. März 2010 habe ich von der Firma Maerz das nochmal reparierte Pentax DA* 16-50 zurückbekommen. Diesmal wurde die Zoommechannik anscheinend grundlegender repariert, sie fühlt sich genauso stramm an wie im Neuzustand, lediglich die Sprungstelle an der die Übersetzung geändert wird erscheint mir deutlich ausgeprägter als im Neuzustand.
Was mich aber richtig geärgert hat, war der deutlich Frontfokus, den das Objektiv seit der Reparatur im Weitwinkel-Bereich aufwies. Inzwischen hatte ich die Zeit, die hierfür nötige AF-Korrektur einzustellen:
Dies ist die bestmögliche AF-Korrektur nach der Verstellung, bei der auch bei anderen Brennweiten der AF noch nutzbar ist. Damit kann ich gerade noch so leben, Zufriedenheit ist jedoch was anderes.
Was mich aber richtig geärgert hat, war der deutlich Frontfokus, den das Objektiv seit der Reparatur im Weitwinkel-Bereich aufwies. Inzwischen hatte ich die Zeit, die hierfür nötige AF-Korrektur einzustellen:
Dies ist die bestmögliche AF-Korrektur nach der Verstellung, bei der auch bei anderen Brennweiten der AF noch nutzbar ist. Damit kann ich gerade noch so leben, Zufriedenheit ist jedoch was anderes.
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Freitag, 26. Februar 2010
Pentax DA* 16-50 zurück von Rüdiger Maerz - alter Defekt repariert, neuer eingebaut :-(
Diese Kombination ist nicht schön: Keine Benachrichtigung bei Reparaturabschluss, Versand ausschließlich per UPS und Versand ausschließlich per Nachnahme. Genau so ist es aber bei Rüdiger Maerz. Man findet also eines Tages einen Benachrichtigungszettel von UPS im Briefkasten, dass man untertags nicht zuhause angetroffen wurde und deshalb das Paket nicht abgeliefert werden konnte. Da es per Nachnahme kommt, nimmt es natürlich kein Nachbar an und da es per UPS geschickt wurde kann man es nicht nach Feierabend aus der Packstation fischen. Es bleibt also nichts anderes übrig als das passende Bargeld einzustecken, im UPS-Interface die Zustellung an das Büro umzuleiten, am nächsten Tag die Sekretärin zu instruieren und mit Bargeld zu versehen und schließlich das Paket nach Hause zu schleppen - klingt unspektakulär, ist bei 2h ÖPNV und Fußmarsch im Winter aber nicht gerade das, was man sich wünscht.
Aber ich will nicht klagen, endlich ist mein Immerdrauf-Objektiv wieder da! Große Freude, obwohl ich die EUR 184.- Nutzungsgebühr reichlich unverschämt finde.
Das positive ist: Foto Maerz hat tatsächlich den Zoomdefekt repariert - aber dafür gleich einen anderen eingebaut:
Weiter als bis ca. 22mm lässt sich das Objektiv nicht bzw. nur mit unnatürlicher Kraftanstrengung bewegen. Bei niedrigeren Temperaturen ist es quasi unmöglich, den Brennweitenbereich zwischen 22 und 16mm zu nutzen.
Nun war endgültig meine Verärgerung größer als meine Zurückhaltung, sodass ich einen persönlichen Anruf bei Pentax getätigt habe und mal nachgefragt habe wie man sich das eigentlich so vorstellt mit dem Service bei Maerz. Der Herr von Pentax war genauso verständnisvoll wie unverbindlich: Das sei natürlich nicht in Ordnung und das sollte auch von Maerz repariert werden, machen könne man da aber nichts und ändern sowieso nicht. Dass die Kommunikation von Maerz zum Kunden nicht optimal sei (schöne Umschreibung für: Es gibt keine Kommunikation) das wisse man, aber Maerz sei nun mal ein profitorientiertes Unternehmen wo jede Kommunikation von der Gewinnmarge abgeht.
Meine Enttäuschung nicht nur über die von Pentax beauftragten Firmen sondern auch über Pentax selbst stieg auf absolut ungekannte Höhen.
Sicher, Defekte gibt es überall. Das erste was ich von meiner "Profikamera" Fuji S5Pro gesehen habe war - nichts, denn die Kamera war ein DAO, Death On Arrival. Nicht mal zu einer Qualitätskontrolle des Hauptschalters hat es gereicht. Ich möchte keineswegs den Eindruck erwecken, Defekte gäbe es nur bei Pentax.
Die Enttäuschung über den Service bei Maerz kommt wohl auch daher, dass wir von Pentax Hamburg sehr verwöhnt sind. Trotzdem darf man einen unhaltbaren Zustand beschreiben. Ich hatte durchaus das Gefühl, dass man bei Pentax an meinen Problemen mit Maerz interessiert war. Eine unhaltbare Situation einfach totzuschweigen, hilft niemandem weiter.
Zum Service gehört auch Kommunikation. Weigert sich ein "Dienstleister", mit dem feindlichen Element "Kunde" zu kommunizieren sowie mit dem anscheinend auch nicht gerade heißgeliebten Auftraggeber zu kommunizieren, dann ist ganz grob was faul. Das wissen wir, das weiß Pentax, das soll angeblich hoffentlich irgendwann mal verbessert werden aber die letzten 10 Monate wurde es eben nicht verbessert.
Zu diesen Preisen und mit diesem Anspruch darf es nicht die umjubelte Ausnahme sein, anständigen Service zu bieten. Will Pentax wirklich dem bereits 2007 gestellten Anspruch gerecht werden, dann darf man sich nicht am schlechtesten Wettbewerber orientieren und mit 5% gutem Service zufrieden sein. Nein, dann muss man sich an den entsprechenden Wettbewerbern orientieren und bei 5% schlechtem Service sollten schon die Nachfragen gestellt werden.
Ein System, bei dem man ohne Vitamin B und/oder auf dem offiziellen Wege nicht zum Ziel kommt, ist krank.
Wer, insbesondere in einem solchen System, Vitamin B hat, aber nicht nutzt, der ist auch ein bisschen selbst schuld, wenn er nicht zum Ziel kommt. Da hatte ich mich wohl von einigen Service-Lobeshymnen im Pentaxforum zu sehr einlullen lassen.
Wer einen Defekt bei einem Pentax-Produkt hat, der sollte tunlichst sämtliches verfügbare Vitamin B nutzen! Ob es bei mir einen Unterschied gemacht hätte, ist alles andere als sicher, aber man sollte es versucht haben!
Wir können das System nicht ändern. Diejenigen, die es ändern können, wollen es anscheinend nicht ändern. Also müssen wir dieses System akzeptieren und unsere Wege darin finden.
Schade, Pentax.
Aber ich will nicht klagen, endlich ist mein Immerdrauf-Objektiv wieder da! Große Freude, obwohl ich die EUR 184.- Nutzungsgebühr reichlich unverschämt finde.
Das positive ist: Foto Maerz hat tatsächlich den Zoomdefekt repariert - aber dafür gleich einen anderen eingebaut:
So ist und bleibt das Objektiv - mehr Weitwinkel als ca. 22mm muss auch nicht sein
Weiter als bis ca. 22mm lässt sich das Objektiv nicht bzw. nur mit unnatürlicher Kraftanstrengung bewegen. Bei niedrigeren Temperaturen ist es quasi unmöglich, den Brennweitenbereich zwischen 22 und 16mm zu nutzen.
Nun war endgültig meine Verärgerung größer als meine Zurückhaltung, sodass ich einen persönlichen Anruf bei Pentax getätigt habe und mal nachgefragt habe wie man sich das eigentlich so vorstellt mit dem Service bei Maerz. Der Herr von Pentax war genauso verständnisvoll wie unverbindlich: Das sei natürlich nicht in Ordnung und das sollte auch von Maerz repariert werden, machen könne man da aber nichts und ändern sowieso nicht. Dass die Kommunikation von Maerz zum Kunden nicht optimal sei (schöne Umschreibung für: Es gibt keine Kommunikation) das wisse man, aber Maerz sei nun mal ein profitorientiertes Unternehmen wo jede Kommunikation von der Gewinnmarge abgeht.
Meine Enttäuschung nicht nur über die von Pentax beauftragten Firmen sondern auch über Pentax selbst stieg auf absolut ungekannte Höhen.
Sicher, Defekte gibt es überall. Das erste was ich von meiner "Profikamera" Fuji S5Pro gesehen habe war - nichts, denn die Kamera war ein DAO, Death On Arrival. Nicht mal zu einer Qualitätskontrolle des Hauptschalters hat es gereicht. Ich möchte keineswegs den Eindruck erwecken, Defekte gäbe es nur bei Pentax.
Die Enttäuschung über den Service bei Maerz kommt wohl auch daher, dass wir von Pentax Hamburg sehr verwöhnt sind. Trotzdem darf man einen unhaltbaren Zustand beschreiben. Ich hatte durchaus das Gefühl, dass man bei Pentax an meinen Problemen mit Maerz interessiert war. Eine unhaltbare Situation einfach totzuschweigen, hilft niemandem weiter.
Zum Service gehört auch Kommunikation. Weigert sich ein "Dienstleister", mit dem feindlichen Element "Kunde" zu kommunizieren sowie mit dem anscheinend auch nicht gerade heißgeliebten Auftraggeber zu kommunizieren, dann ist ganz grob was faul. Das wissen wir, das weiß Pentax, das soll angeblich hoffentlich irgendwann mal verbessert werden aber die letzten 10 Monate wurde es eben nicht verbessert.
Zu diesen Preisen und mit diesem Anspruch darf es nicht die umjubelte Ausnahme sein, anständigen Service zu bieten. Will Pentax wirklich dem bereits 2007 gestellten Anspruch gerecht werden, dann darf man sich nicht am schlechtesten Wettbewerber orientieren und mit 5% gutem Service zufrieden sein. Nein, dann muss man sich an den entsprechenden Wettbewerbern orientieren und bei 5% schlechtem Service sollten schon die Nachfragen gestellt werden.
Ein System, bei dem man ohne Vitamin B und/oder auf dem offiziellen Wege nicht zum Ziel kommt, ist krank.
Wer, insbesondere in einem solchen System, Vitamin B hat, aber nicht nutzt, der ist auch ein bisschen selbst schuld, wenn er nicht zum Ziel kommt. Da hatte ich mich wohl von einigen Service-Lobeshymnen im Pentaxforum zu sehr einlullen lassen.
Wer einen Defekt bei einem Pentax-Produkt hat, der sollte tunlichst sämtliches verfügbare Vitamin B nutzen! Ob es bei mir einen Unterschied gemacht hätte, ist alles andere als sicher, aber man sollte es versucht haben!
Wir können das System nicht ändern. Diejenigen, die es ändern können, wollen es anscheinend nicht ändern. Also müssen wir dieses System akzeptieren und unsere Wege darin finden.
Schade, Pentax.
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Samstag, 20. Februar 2010
Kein Lebenszeichen von meinem Pentax DA* 16-50 :-(
Seit nunmehr vier Wochen ist mein Pentax DA* 2,8/16-50 bereits beim Service und seit mehr als drei Wochen hat die Firma Maerz nun meinen Reparaturauftrag - was sich seitdem getan hat? Anscheinend nichts. Die Firma Rüdiger Maerz hat sich wahrlich nicht mit Ruhm guter Kommunikation oder schneller Reparaturen beklekkert, so auch bei mir.
Eingangsbestätigung? Fehlanzeige.
Auftragsbestätigung? Fehlanzeige.
Benachrichtigung über eine Verzögerung? Fehlanzeige.
Antwort auf meine Anfrage wegen indiskutabler Lebenserwartung eines High-End-Objektivs? Fehlanzeige.
Was bleibt, ist einerseits die stetig sinkende Hoffnung, irgendwann ein repariertes Objektiv zu bekommen - und stetig steigender Frust über die Firma Pentax und das von ihr beauftragte Unternehmen. Wer nun einwendet, dass es ja garnicht an Pentax liegt sondern an Hoya - nun, denen habe ich bereits eine Mail geschrieben in der ich meine schlechten Erfahrungen geschildert habe und wurde lediglich mit einer Standardmail abgespeist.
Eingangsbestätigung? Fehlanzeige.
Auftragsbestätigung? Fehlanzeige.
Benachrichtigung über eine Verzögerung? Fehlanzeige.
Antwort auf meine Anfrage wegen indiskutabler Lebenserwartung eines High-End-Objektivs? Fehlanzeige.
Ein kleiner Scherz aus dem Kostenvoranschlag - "Bearbeitungsdauer 2 Wochen" - sehr amüsant!
Was bleibt, ist einerseits die stetig sinkende Hoffnung, irgendwann ein repariertes Objektiv zu bekommen - und stetig steigender Frust über die Firma Pentax und das von ihr beauftragte Unternehmen. Wer nun einwendet, dass es ja garnicht an Pentax liegt sondern an Hoya - nun, denen habe ich bereits eine Mail geschrieben in der ich meine schlechten Erfahrungen geschildert habe und wurde lediglich mit einer Standardmail abgespeist.
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Verzögerung
Mittwoch, 27. Januar 2010
Pentax DA* 16-50 - Lebenserwartung anscheinend nur zwei Jahre, dann EUR 183.- Reparatur nötig :-(
Inzwischen habe ich den Kostenvoranschlag von Foto Maerz erhalten und heute per Email Foto Maerz mit der Reparatur beauftragt.
Die gute Nachricht: Das Objektiv ist reparabel.
Die schlechte Nachricht: Die EUR 183.- Reparaturgebühr (ist anscheinend eine Standardgebühr) gehen voll zu meinen Lasten. Anscheinend ist man der Meinung, dass dieser Verschleiß nach zwei Jahren Privatgebrauch normal ist und keinen Konstruktionsfehler darstellt, der auf Kulanz zu beheben ist.
Hintergrund ist anscheinend die "Sprungschwelle" in der Zoom-Mechanik. Bekanntlich hat das DA* 16-50 eine während des Zoomens abgestufte Übersetzung: Zwischen 16-29mm muss man den Zoomring weiter (dafür leichter) drehen als im Bereich zwischen 29-50mm um die gleiche Zoomveränderung zu erhalten. Diese Eigenheit besitzt meines Wissens nach nur das Pentax DA* 16-50 und wurde teilweise von unerfahrenen Hobbyfotografen fälschlicherweise als "unterschiedlicher Widerstand" tituliert. Anscheinend ist an dieser systembedingt stark belasteten Schwelle an der sich die Übersetzung ändert wohl die Zoom-Mechanik zerbröselt.
Um dies zu klären, habe ich natürlich versucht, mit einem Techniker bei Foto Maerz zu sprechen, was bei Pentax immer möglich war. Bei Foto Maerz geht die Sachkenntnis der Menschen mit denen man als Normalsterblicher sprechen darf jedoch leider nicht über ein "Zoom muss repariert werden" hinaus. Wenn ich den präzisen Grund für den Defekt erfahren möchte, dann solle ich doch einen Gutachter beauftragen. Dabei ging es mir lediglich um eine Aussage die man noch vor einem Jahr vom Pentax-Service problemlos bekommen hätte.
Bis ich diese Aussage bekomme, muss ich aus den kryptischen Aussagen von Foto Maerz schließen, dass die Lebenserwartung dieses Objektivs eben nur zwei Jahre im Privatgebrauch (!) beträgt und man anschließend eben mit einer Reparatur rechnen muss, die mehr als die Hälfte eines vergleichbaren Objektivs kostet. Ob das mit dem High-End-Anspruch der teuersten Objektivlinie von Pentax zusammenpasst, muss jeder Käufer selbst entscheiden.
Insgesamt bin ich durch meine Erlebnisse mit Foto Maerz immer mehr verstimmt. Es macht immer noch genausoviel Spaß mit Pentax zu fotografieren, aber es macht immer weniger Spaß Pentax-Equipment zu kaufen und zu erhalten.
Die gute Nachricht: Das Objektiv ist reparabel.
Die schlechte Nachricht: Die EUR 183.- Reparaturgebühr (ist anscheinend eine Standardgebühr) gehen voll zu meinen Lasten. Anscheinend ist man der Meinung, dass dieser Verschleiß nach zwei Jahren Privatgebrauch normal ist und keinen Konstruktionsfehler darstellt, der auf Kulanz zu beheben ist.
Hintergrund ist anscheinend die "Sprungschwelle" in der Zoom-Mechanik. Bekanntlich hat das DA* 16-50 eine während des Zoomens abgestufte Übersetzung: Zwischen 16-29mm muss man den Zoomring weiter (dafür leichter) drehen als im Bereich zwischen 29-50mm um die gleiche Zoomveränderung zu erhalten. Diese Eigenheit besitzt meines Wissens nach nur das Pentax DA* 16-50 und wurde teilweise von unerfahrenen Hobbyfotografen fälschlicherweise als "unterschiedlicher Widerstand" tituliert. Anscheinend ist an dieser systembedingt stark belasteten Schwelle an der sich die Übersetzung ändert wohl die Zoom-Mechanik zerbröselt.
Um dies zu klären, habe ich natürlich versucht, mit einem Techniker bei Foto Maerz zu sprechen, was bei Pentax immer möglich war. Bei Foto Maerz geht die Sachkenntnis der Menschen mit denen man als Normalsterblicher sprechen darf jedoch leider nicht über ein "Zoom muss repariert werden" hinaus. Wenn ich den präzisen Grund für den Defekt erfahren möchte, dann solle ich doch einen Gutachter beauftragen. Dabei ging es mir lediglich um eine Aussage die man noch vor einem Jahr vom Pentax-Service problemlos bekommen hätte.
Bis ich diese Aussage bekomme, muss ich aus den kryptischen Aussagen von Foto Maerz schließen, dass die Lebenserwartung dieses Objektivs eben nur zwei Jahre im Privatgebrauch (!) beträgt und man anschließend eben mit einer Reparatur rechnen muss, die mehr als die Hälfte eines vergleichbaren Objektivs kostet. Ob das mit dem High-End-Anspruch der teuersten Objektivlinie von Pentax zusammenpasst, muss jeder Käufer selbst entscheiden.
Insgesamt bin ich durch meine Erlebnisse mit Foto Maerz immer mehr verstimmt. Es macht immer noch genausoviel Spaß mit Pentax zu fotografieren, aber es macht immer weniger Spaß Pentax-Equipment zu kaufen und zu erhalten.
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Montag, 18. Januar 2010
Pentax DA* 16-50 - blockiert nach AF-Problemen bei 29mm :-(
Es war der 23. Dezember 2009, ich war voll Vertrauen mit dem 16-50 an der K-7 auf dem Christkindlmarkt und schon bei der ersten Aufnahme wunder ich mich: Der AF tut nix mehr! Erstmal die üblichen Versuche unternommen, dann gemerkt: Der AF geht bei 16mm nur zwischen Naheinstellgrenze und 0,6m - jedoch bei 50mm im gesamten Bereich. Sehr ungutes Gefühl. Also bei 50mm in den Bereich zwischen 0,6 und unendlich gebracht und weiterfotografiert.
Es folgte wenige Bilder später Phase 2: Im Entfernungsbereich zwischen 0,6m und unendlich ließ sich das Objektiv nicht über die "Übersetzungsschwelle" (also die größere Steigung der Zoomübersetzung bei ca. 29mm) bringen. Ich musste also von 50mm auf 29mm zoomen, dann die Entfernung auf unter 0,6m drehen, dann ging wieder 16mm.
Es folgte wenige Bilder später Phase 3: AF funktioniert problemlos sowohl mit USM als auch mit Stange, das Objektiv lässt sich aber nur noch zwischen 50 und 29mm nutzen, dort ist es blockiert.
Nach einer längeren Odyssee durch die unergründlichen Tiefen des Paketsystems von DHL (das Paket war verschollen, dann wurde es beschädigt wiederentdeckt, schließlich umverpackt und neu aus den Weg gebracht) ist es heute endlich bei Foto Maerz in Hamburg angekommen. Ich hoffe sehr, dass ich nicht die gleichen schlechten Erfahrungen wie viele andere Pentax-Nutzer mit dem dortigen Reparaturservice mache.
Es folgte wenige Bilder später Phase 2: Im Entfernungsbereich zwischen 0,6m und unendlich ließ sich das Objektiv nicht über die "Übersetzungsschwelle" (also die größere Steigung der Zoomübersetzung bei ca. 29mm) bringen. Ich musste also von 50mm auf 29mm zoomen, dann die Entfernung auf unter 0,6m drehen, dann ging wieder 16mm.
Es folgte wenige Bilder später Phase 3: AF funktioniert problemlos sowohl mit USM als auch mit Stange, das Objektiv lässt sich aber nur noch zwischen 50 und 29mm nutzen, dort ist es blockiert.
Das vorerst letzte Bild mit dem DA 16-50
Nach einer längeren Odyssee durch die unergründlichen Tiefen des Paketsystems von DHL (das Paket war verschollen, dann wurde es beschädigt wiederentdeckt, schließlich umverpackt und neu aus den Weg gebracht) ist es heute endlich bei Foto Maerz in Hamburg angekommen. Ich hoffe sehr, dass ich nicht die gleichen schlechten Erfahrungen wie viele andere Pentax-Nutzer mit dem dortigen Reparaturservice mache.
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